Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl hat am Samstag, 10. Oktober 2026, elf Männer im Stephansdom zu Ständigen Diakonen geweiht. Dabei betonte er, dass es in der Kirche keine privaten Berufungen gebe.

Wiener Erzbischof Josef Grünwindl

„Berufung ist eine Berufung hinein in die Gemeinschaft der Kirche.“ So sei es neben dem Dienst am Wort und dem Dienst am Altar der Dienst an den Menschen, insbesondere an den Armen, der das Diakon-Sein ausmache.

Früher habe man Diakone als das „Auge des Bischofs“, manchmal sogar als „Auge Gottes“ bezeichnet, weil der Diakon mitten in der Welt lebe, sagte Grünwidl mit Blick auf die neun verheirateten und zwei zölibatär lebenden Männer. „Viele von euch sind Familienväter, haben Kinder, ihr seid im Berufsleben. Ihr kennt die Fragen und Sorgen der Menschen, ihr seid nahe dran.“ So könnten auch sie das Bischofsauge Gottes sein, „weil ihr die Menschen seht und ihre Sorgen, weil ihr an die Ränder gehen könnt“.

Freundschaft mit Christus

Eine zentrale Komponente des Diakonats sei die Freundschaft mit Christus. „Und Jesus Christus zum Freund zu haben, bedeutet auch, mit seinen Freunden verbunden zu sein. Und wir wissen alle: Die Freunde Jesu, das… <weiterlesen auf Vaticannews.de>

Schreibe einen Kommentar